Rückblick 2020


Insgesamt kamen 627 nationale und internationale Teilnehmer am 20. und 21. Januar 2020 zum 17. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität nach Berlin, um die aktuellen politischen Rahmenbedingungen der Branche zu diskutieren. Mehr als 80 Referenten und Moderatoren aus Europa und Übersee präsentierten ihre Konzepte, Fallbeispiele und Studien zur Diskussion über die Mobilität von Morgen.

Mit einer Podiumsdiskussion und in 12 Foren wurden an den beiden Kongresstagen verschiedene Themen wie „CO2-Zielvorgaben für Neufahrzeuge“, „Power-to-X“, Biomethan, Bioethanol, „Neue Antriebs- und Mobilitätskonzepte“, Nachhaltigkeit, „Biokraftstoffe in der Luft- und Schifffahrt sowie in der Land- und Forstwirtschaft“ vorgestellt und debattiert.

Im Eröffnungsplenum am 20. Januar 2020 traten Redner aus Politik und Wissenschaft mit ihrer Analyse der geeigneten Maßnahmen für Klimaschutz durch nachhaltige, erneuerbare Mobilität auf. Arthur Auernhammer, MdB und Vorsitzender des Vorstandes vom Bundesverband Bioenergie, bilanzierte die Bedeutung der Biokraftstoffe für die Treibhausgasreduzierung im Verkehr. Im Anschluss referierte Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, über Klimaschutzziele im Verkehr und die damit zusammenhängenden Fragen nach der Durchsetzung und Akzeptanz der Maßnahmen.

Der Vorsitzende der vom Bundesverkehrsminister einberufenen „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“, Prof. Dr. Henning Kagermann, stellte die bisherigen Ergebnisse der Expertenkommission vor. Die Expertenkommission band relevante Interessenvertreter sowie Fachexpertise und Politik in die Debatte über die Mobilität von Morgen ein. Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ging auf die aktuellen Entwicklungen in der Klimaschutzgesetzgebung ein und erläuterte, welche kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen im Verkehr zu mehr Klimaschutz führen. Mit einer Studie hat das DIW Berlin insbesondere den Beitrag untersucht, den Biokraftstoffe zur Verringerung finanzieller Risiken für den Bundeshaushalt leisten können.

Dr. Jörg Adolf, Stakeholder Relations Manager bei der Shell Deutschland Oil GmbH, referierte über den Stellenwert alternativer Kraftstoffe für ein führendes Unternehmen der Mineralöl- und Gaswirtschaft. Abschließend erläuterte Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Perspektive des Verbrennungsmotors und alternativer Kraftstoffe im Rahmen von internationalen Klimaschutzkonzepten.

Eine spannende Podiumsdiskussion folgte am Nachmittag des ersten Kongresstages zum Thema „Klimaschutz aus dem Auspuff: Perspektiven im Fahrzeugbestand und die CO2-Zielvorgaben für Neufahrzeuge“ gefolgt von weiteren Vorträgen zum Thema „Internationale Klimaschutzstrategien“.
Am zweiten Kongresstag boten insgesamt 12 Fachforen ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen einer erneuerbaren Mobilität: Deutsche und internationale Experten stellten Neuigkeiten der technischen Entwicklung, Forschung, Zertifizierung, Marktanalyse und Handel vor und diskutierten mit den Kongressteilnehmern.

Der Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ fand wie in den vergangenen Jahren im CityCube am Berliner Messegelände statt. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernommen.

Der vom Bundesverband Bioenergie (BBE), der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), dem Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), dem Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) und dem Fachverband Biogas (FvB) ausgerichtete Fachkongress war auch 2020 durch eine große thematische Vielfalt gekennzeichnet.

Im Ausstellerfoyer mit insgesamt 18 Kongress-Partnern aus der Wirtschaft ergab sich viel Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Netzwerken.

Der 18. Internationale Fachkongress "Kraftstoffe der Zukunft 2021" findet vom 18.-19.01.2021 in Berlin statt.

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